E-Voting – Aus fuer Buergerkomfort

Kein E-voting
Kein E-voting

Schon zwei Mal jubelte ich ueber das tolle, neue E-voting, was mir die Suche nach der Post in Bangkok erspart (seit drei Jahren nicht eine Post betreten!).

Und schon ist der Komfort, dass ich aus dem gemuetlichen Umfeld meines Wohnzimmers abstimmen kann, zunichte gemacht. Gemaess dem Schreiben des Kantons Zuerichs nicht wegen der Sicherheit, wie ein St. Galler Bekannter spekulierte, sondern wegen zu langsamen Arbeitens.

Ja, der liebe Bundesrat hat mit einer Entscheidung – naemlich  das E-Voting Projekt in 2015 nicht weiter zufuehren – 740,000 Schweizern im Ausland das Leben erneut erschwert.  Ich interessiere mich nicht sonderlich fuer die Nationalratswahlen, aber ich fuerchte mich auch nicht wirklich, dass jemand meine Identitaet klaut und “falsch” abstimmen koennte.

Ich moechte in den Raum stellen, dass die Waehlerquote der beiden E-voting Wahlgaenge wahrscheinlich hoeher lag als sonst, denn nicht nur die Auslandschweizer, sondern auch die Inlandschweizer haben sich eher an die Urne per Mausklick gewagt, als den Brief per Post zu schicken oder per Handeinwurf in der Gemeinde abzustimmen.

Das E-voting – zwar in den Kinderschuhen – war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Liebe Bundesraete: wohin gehen wir jetzt?

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